BlogE-Mail

DSGVO-konformer Austausch sensibler Informationen

Auf Wiedersehen, DE-Mail?

E-Mails – wir nutzen sie alle, und sie sind aus dem privaten, aber besonders aus dem geschäftlichen Umfeld nicht mehr wegzudenken. Doch gerade das macht sie so anfällig und interessant für Hackerangriffe. Egal ob wichtige Kundendaten, Gehaltsinformationen oder andere private Mitteilungen – diese Daten sollten für keine Dritten zugänglich sein. Aus diesem Grund gibt es Secure E-Mail-Lösungen, die eine sichere Kommunikation ermöglichen. Dazu gehörte bis vor Kurzem auch die DE-Mail, die unter anderem von der Telekom angeboten wurde.

Die DE-Mail der Telekom ist gescheitert – die kostenintensive Mail zur Verschlüsselung von Daten wurde nach etwa einem Jahrzehnt eingestellt, da sie schlichtweg nicht genutzt wurde. Doch was war die DE-Mail genau? Sie sollte Sicherheit und Datenschutz bei der E-Mail-Kommunikation verbinden und deren Funktionsfähigkeit sowie Akzeptanz garantieren. Zudem sollte eine nachvollziehbare Kommunikation im Internet gewährleistet werden. Denn die DE-Mail wurde verbindlich zugestellt, das bedeutet, sie war mit einer gewöhnlichen Briefzustellung gleichzusetzen. Jedoch hatte die DE-Mail auch ihre Schwächen, da ihr Service nur für deutsche Staatsbürger anwendbar war. Darüber hinaus konnten Mails nicht einfach so an jedermann versendet werden, Sender und Empfänger mussten registriert sein. Dies war wiederum mit mehr Aufwand für beide Seiten verbunden. Durch das Scheitern der DE-Mail der Telekom wird deutlich, dass ein Garant für den Erfolg einer Software nicht ein Gesetz ist, in diesem Fall das DE-Mail-Gesetz, sondern die Akzeptanz der Anwender.

Der Bedarf ist da und das Thema ist wichtig. Daher ist das Thema Verschlüsselung auch wieder in den Regierungsprogrammen zu finden. Im Koalitionsvertrag der neuen Regierung steht das „Recht auf Verschlüsselung für Jedermann“ festgeschrieben. Ein Arbeitskreis, der sich mit diesem neuen-alten Thema befassen wird, ist unter anderem der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT).

GINA-Verschlüsselung für jedermann

Mit der Einstellung der DE-Mail der Telekom verliert SEPPmail einen Wettbewerber im Bereich der E-Mail-Sicherheit – und profitiert. Denn: Die patentierte GINA-Verschlüsselung erlaubt nämlich jedermann, sicher und verschlüsselt via E-Mail zu kommunizieren – auch wenn man über kein eigenes Schlüsselmaterial verfügt. Um diese sichere Kommunikationsmöglichkeit nutzen zu können, muss lediglich die zu versendende E-Mail als vertraulich deklariert werden. Der Empfänger erhält anschließend ein Passwort via SMS oder telefonisch, mit dem der Schlüssel freigeschaltet und die Nachricht entschlüsselt werden kann. Damit entfällt eine Softwareinstallation für Sender und Empfänger, die bei vielen anderen E-Mail-Verschlüsselungslösungen erforderlich ist.

Die GINA-Spontanverschlüsselung wird bereits in vielen Bereichen eingesetzt. Als positives Beispiel ist hier die Schweiz mit der INCA-Mail zu erwähnen, die auf der Basis des GINA-Patents aufgebaut wurde. INCA-Mail ist der E-Mail-Dienst der Schweizerischen Post für einen digitalen sicheren Kommunikations- und Datenaustausch.